TelefonwerbungKaum ein Unternehmen verzichtet darauf, das Telefon bei der Akquise neuer Aufträge einzusetzen. Der Vorteil eines Telefonnrufes gegenüber einem reinen Werbeanschreiben per Brief liegt auf der Hand; der Werbetreibende hat die Möglichkeit, den Angerufenen direkt und gezielt über die Eigenschaften seiner Waren oder Dienstleistungen zu informieren und auf Nachfragen und Einwände zu reagieren. Die Verkaufs-Argumente können auf den potentiellen Kunden abgestimmt werden. Auf die individuellen Bedürfnisse des Angerufenen kann eingegangen werden.

Unverlange Werbeanrufe (sog. direktes Outbound-Telefonmarketing) ist aber angesichts der wettbewerbsrechtlichen Regelungen in § 7 UWG rechtlich problematisch und kann zu wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen durch Konkurrenten und Abmahnvereine oder zuBußgeldern der datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörden führen. Dies gilt jedenfalls, wenn der Werbende Verbaucher unverlangt anruft (sog. Cold Calls). Wenn Unternehmen angerufen werden, kann ein unverlangter Werbeanruf unter Umständen zwar rechtlich zulässig sein. Die Rechtsprechung fasst diese Ausnahmen im Bereich der B2B-Werbung aber sehr eng.

Darüberhinaus interessieren sich auch immer wieder die Datenschutzaufsichtsbehörden für unverlangte Werbeanrufe, da von Call-Centern und den werbenden Unternehmen auch immer wieder personenbezogene Daten über die angerufenen Ansprechpartner und Firmen gespeichert und verarbeitet werden.

Der nachfolgende Artikel informiert Sie über die aktuelle Rechtslage im Bereich des Outbound-Telefonmarketings und zeigt Wege auf, wie Sie in der Praxis mit dem Thema umgehen sollten.

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information beermedia fotolia comDURY Rechtsanwälte übernimmt ab Dezember 2016 die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten eines Bildungsunternehmens mit mehr als 500 Mitarbeitern aus Baden-Württemberg. Das Unternehmen agiert in Kooperation mit Industrie und Wirtschaft deutschlandweit an mehr als 60 Standorten.

Die datenschutzrechtliche Beratung erfolgt durch Rechtsanwältin Sandra Dury - Datenschutzauditorin TÜV Rheinland und Rechtsanwalt Marcus Dury LL.M. - Fachanwalt für IT-Recht zusammen mit dem Datenschutz-Team von DURY Rechtsanwälte.

 

 

 

SSL Verschlüsselung Kontaktformular DatenschutzWie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) im Oktober 2016 berichtete, haben mehrere Wohnungsbaugesellschaften hochsensible Daten ungeschützt auf ihren Internetseiten erhoben und dann weiterverarbeitet. Ungeschützt bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Daten unverschlüsselt auf den Internetseiten zur Verfügung gestellten Web-Formularen (Kontakt- Interessenten- und Suchformularen) erhoben wurden, obwohl die Unternehmen teilweise mit Datenschutzzertifizierungen auf ihren Websites warben.

Dabei wurden persönliche Daten über Einkommen, Arbeitsverhältnis und Sozialleistungen der Betroffenen erhoben und sodann unverschlüsselt über das Internet übermittelt.

Nach Angaben der F.A.Z. sollen mindestens neun Wohnungsbau-Unternehmen in fünf Bundesländern mit einem Bestand von insgesamt 230.000 Wohnungen, unter ihnen große Vermieter in Frankfurt, Köln, Duisburg, Stuttgart, Lübeck und Erfurt, betroffen sein.

Lesen Sie nochfolgend mehr über den datenschutzrechtlichen Hintergrund und wie Sie Ihre Internetseite datenschutzrechtlich absichern können.

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autoreparatur joern buchheim fotolia comStichprobenartige Prüfaktion der deutschen Datenschutzbehörden

Wie das bayrische Datenschutzzentrum (LDA Bayern) in einer Pressemitteilung gemeldet hat, werden ab Anfang November 2016 in weiten Teilen des Bundesgebietes verstärkt datenschutzrechtliche Kontrollen durch die Datenschutzbehörden durchgeführt. Angeblich sollen davon 500 zufällig selektierte Unternehmen in ganz Deutschland betroffen sein.

Gegenstand der Kontrollen sollen insbesondere Aspekte des Datenschutzes bei grenzüberschreitenden Datentransfers sein, mithin die Frage, ob in den kontrollierten Unternehmen personenbezogene Daten in Länder außerhalb der Europäischen Union übermittelt werden, und ob die Unternehmen die hierfür einzuhaltenden, datenschutzrechtlichen Vorschriften beachten.

Angeblich nehmen die Datenschutzbehörden der Länder Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt an der Aktion teil. Unternehmen in diesen Bundesländern müssen also grundsätzlich mit einer zeitnahen Überprüfung durch die zuständige Behörde rechnen.

Erfahren Sie nachfolgend mehr über die Ziele der Aktion und die geplante Vorgehensweise.

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information beermedia fotolia comDURY Rechtsanwälte berät ein Unternehmen im Bereich der datenschutzrechtlichen Fragen bei der Einführung einer VDV-e-ticket-Lösung.

Immer mehr Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbände digitalisieren ihre Geschäftsprozesse. Der VDV-E-Ticket-Standard ist dabei die am weitesten verbreitete Grundlage für die Einführung von e-ticket-Lösungen in Deutschland.

DURY Rechtsanwälte ist zur Zeit in einem intensiven Beratungsprojekt im Zusammenhang mit der Einführung einer VDV-E-Ticket-Lösung engagiert und koordiniert dabei auch die Zusammenarbeit mit den zuständigen datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörden.

Dabei werden sowohl die Verfahrensverzeichnisse für alle involvierten Datenverarbeitungsprozesse erstellt, technische Anforderungen geprüft sowie alle erforderlichen Verträge (z.B. ADV-Vertrage) gem. DSGVO, BDSG und ggf. einschlägigem Landesdatenschutzrecht, in Zusammenarbeit mit den involvierten Unternehmen erarbeitet.

Projektverantwortliche bei DURY sind Rechtsanwältin Sandra Dury - Datenschutzauditorin TÜV Rheinland und Rechtsanwalt Marcus Dury LL.M. - Fachanwalt für IT-Recht.

Falls Sie auch Bedarf an den speziallisierten Beratungsleistungen von DURY in Bezug auf die datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Einführung einer VDV-E-Ticket-Lösung haben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns unter +49 681 94005430 an, um einen Termin mit uns zu vereinbaren.

Gerne stellen wir Ihnen unser Beratungsmodell bzgl. der datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Einführung einer VDV-E-Ticket-Lösungen vor.

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information beermedia fotolia comDURY Rechtsanwälte stellt mehrere Datenschutzbeauftragte für Unternehmen mit Sitz in Luxemburg.

Immer mehr Deutsche Unternehmen entschließen sich dazu, den Sitz nach Luxemburg zu verlegen. Wenn personenbezogene Daten nach Luxemburg weitergeleitet bzw. dort verarbeitet werden, ergeben sich datenschutzrechtliche Besonderheiten.

DURY Rechtsanwälte stellt externe Datenschutzbeauftragte auch für Unternehmen mit Sitz in Luxemburg. Die Arbeit als externer Datenschutzbeauftragter erfolgt dabei nach dem jeweils anwendbaren Recht gem. BDSG (bzw. soweit bereits sinnvoll gem. DSGVO) oder Luxemburgischen Datenschutzgesetz.

Praxisrelevant ist dabei stets die Frage des anwendbaren Rechts, unabhängig davon ob die Datenverarbeitung im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung oder allein durch das luxemburgische Unternehmen erfolgt.

DPMA SiegelInnovative Unternehmen sind erfolgreich, wenn Sie sich von der Konkurrenz abheben und ihre Produkte möglichst weitgehend rechtlich absichern, z.B: durch Monopolrechte, wie .z.B: Markenrechte oder Designrechte, die man erstaunlich günstig erwerben kann.

Das Markenrecht und das Designrecht sind den meisten Kreativschaffenden weitgehend unbekannt.

Das kreativzentrum.saar, das Mietstudio Saarbrücken und Rechtsanwalt Marcus Dury LL.M., Fachanwalt für IT-Recht, bringen am 26.10.2016 um 19 Uhr Licht ins Dunkel.

Wann:

26.10.2016 19:00 Uhr

Ort:

KuBa - Kulturzentrum am EuroBahnhof
Europaallee 25, 66113 Saarbrücken

IT TAG SAAR 2015 DURYDer IT-Tag des Saarlandes 2016 findet auch dieses Jahr wieder auf dem Saarbrücker Messegelände als reine B-2-B-Messe statt. Unternehmen aus den Bereichen Soft- und Hardware, Webtechnologie, Online-Marketing, Bürokommunikation, IT-Sicherheit und IT-Recht präsentieren am 06.10.2016 den Besuchern die neuesten Produkte, Dienstleistungen und Lösungen.

Der IT-Tag des Saarlandes Die Messe wird dieses Jahr wieder mit einem interessanten Rahmenprogramm in Form von Vorträgen, einer Start-up-Area und einer Kooperationsbörse ergänzt.

Der IT-Tag richtet sich insbesondere an Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung, Organisationen und Verbände sowie an IT- und Marketingverantwortliche, Geschäftsführer und Entscheider.

Auch DURY Rechtsanwälte werden dieses Jahr wieder mit dabei sein und als Aussteller mit einem Messestand auf dem IT-Tag 2016 teilnehmen.

Der Besuch der Messe ist kostenfrei. Parkplätze stehen rund um das Saaarbrücker Messegelände ebenfalls kostenfrei zur Verfügung.

Besucher können sich im Vorfeld hier anmelden:

 

Onlineshops und Internetseiten ohne Abmahnungen betreiben - Unsere neuen Update Pakete

Online Shop AGB und Onlineshop ZertifizierungIhre Internetseite bzw. der Ihr Online-Shop sind die digitale Visitenkarte Ihres Unternehmens. Der erste Kundenkontakt erfolgt meist im Internet. Der eigene Webauftritt stellt damit das zentrale Kommunikationsmittel dar, mit dem Sie Kunden erreichen und binden können. Damit gehört Ihr Internetauftritt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren Ihres Unternehmens.

Bei der Gestaltung und beim Betrieb Ihrer Internetseite bzw. Ihres Online-Shops müssen Sie jedoch auch zahlreiche rechtliche Aspekte beachten. Um gute Conversion-Rates im Online-Shop zu erzeugen oder Besucher zu Kunden zu machen, spielen Vertrauen und Seriosität des Seitenbetreibers eine wichtige Rolle. Schlecht, wenn Sie dabei die juristischen Pflichtübungen schon nicht beherrschen und bei Ihren Kunden einen zweifelhaften Eindruck hinterlassen.

Zusammen mit unserer Tochtergesellschaft, der Website-Check GmbH, haben wir nun unsere Website-Check Update-Pakete für Neukunden geöffnet und ermöglichen nun auch eine nachhaltige Betreuung von Online-Shops und Internetseiten ohne vorherige einmalige Website-Check Zertifizierung. So helfen wir Ihnen, rechtliche Fallstricke im Bereich des Online-Rechts dauerhaft mit einem geringen Kostenaufwand zu vermeiden.

Aktivlegitimation wer darf abmahnenIm Rahmen der Überprüfung von Online-Shops und Internetseiten zusammen mit unserem Kooperationspartner der Website-Check GmbH, wird uns öfter die Frage gestellt, wer denn überhaupt befugt ist, die entsprechenden Online-Shops und Internetseiten abzumahnen.

Grundsätzlich darf eine andere Person / Firma nur dann abgemahnt werden, wenn durch das Verhalten desjenigen, welcher abgemahnt werden soll, ein Dritter in seinen Rechten verletzt ist.

Der Dritte kann hierbei die Rechteverletzung selbst im Wege der Abmahnung geltend machen.

Handelt es sich bei dem Dritten um einen Verbraucher, oder könnten durch die Verletzungshandlung allgemein Verbraucher geschädigt werden, so steht die Möglichkeit den entsprechenden Verletzenden abzumahnen auch anderen Institutionen zu.

Die Rechtsverletzungen können zum einen in der Verletzung vertraglicher Pflichten bestehen, zum anderen können durch den Verletzenden auch gesetzliche Regelungen verletzt werden.

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