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alle rechte vorbehalten coloures pic fotolia.comMit BGH-Urteil vom 27. April 2017 (Aktenzeichen: I ZR 247 – 15 – AIDA Kussmund) hat der für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (BGH) entschieden, dass sich die sog. Panoramafreiheit auch auf Kunstwerke erstreckt, die nicht ortsfest sind.

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Folgender Sachverhalt lag dem BGH-Urteil zu Grunde:

datenberg mister Vertilger  photocase comMit Urteil von Urteil vom 24.05.2017 (Az.: 6 U 161/16) hat das Oberlandesgericht Köln als Berufungsinstanz (zuvor: Landgericht Aachen vom 26.08.2016 – 42 O 15/16) entschieden, dass die Veröffentlichung von Kundenbewertungen auf der Firmenwebsite Werbung sein kann, die geeignet ist, die Vertragsstrafe aus einer zuvor abgegebenen strafbewehrten Unterlassungserklärung auszulösen.

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PRESSEMITTEILUNG      23.06.2017

Ab dem 01.07.2017 – so wurde es im Dezember 2015 in dem Telekommunikationsgesetz geregelt – müssen die Anbieter von Telekommunikationsdiensten „auf Vorrat“ Daten für Zwecke der Strafverfolgung speichern, die bei der Nutzung anfallen: Verkehrsdaten für 10 Wochen, Standortdaten für 4 Wochen. Jedoch verstößt diese Regelung gegen Europarecht, hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in einem Beschluss vom 22.06.2017 festgestellt.

logoDie Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Andrea Voßhoff, hat am 30. Mai den 26. Tätigkeitsbericht ihres Hauses an Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert übergeben. Laut dem Tätigkeitsbericht haben in den Jahren 2015 und 2016 mehr als 20.000 Bundesbürger Beschwerden und Fragen an die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit gestellt

Im Fokus der Anfragen standen die Reform des deutschen und europäischen Datenschutzrechts und die seit 2016 geltende Unabhängigkeit als Oberste Bundesbehörde. Weitere Informationen über den Tätigkeitsbericht der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, sowie den Tätigkeitsbericht 2015/2016 selbst, finden Sie hier.

Bildquelle: Presse - Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) - https://www.bfdi.bund.de

 

Eugh KlageDer Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich mit Urteil vom 30. März 2017 in der Rechtssache C-146/16 mit der Frage der Informationspflichten in Printanzeigen für Online-Angebote beschäftigt.

Hintergrund war eine Verbandsklage der "Vereinigung für Sicherheit in der Wirtschaft e.V." (http://www.vsw.de/home.html), nachfolgend VSW, der im Rahmen seiner Eigenschaft als Verband im Sinne des Unterlassungsklagegesetzes über die Einhaltung wettbewerbsrechtlicher Regelungen "wacht".

U. a. gehören dem VSW Anbieter von Elektro- und Elektronikartikeln sowie Versandhändler an.

Gegner des VSW war der Logistik-Dienstleister DHL, der die Website www.meinpaket.de betreibt.

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Amazon AWS DatenschutzVor knapp einem Jahr hat die Europäische Kommission die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verabschiedet. Die DSGVO ist seit der Einführung der EU-Datenschutzrichtlinie (EU), die auch als Richtlinie 95/46 / EG bekannt ist, die größte Änderung der Datenschutzgesetze in Europa. Die DSGVO zielt darauf ab, die Sicherheit und den Schutz personenbezogener Daten in der EU zu stärken und wird auch in Deutschland die bisherige EU-Datenschutzrichtlinie und alle damit verbundenen lokalen datenschutzrechtlichen Regelungen, wie z.B. die des BDSG, ab dem 25.05.2018 ersetzen.

Wie Amazon nun im Amazon-Blog berichtet, stellt Amazon für die Nutzung der Amazon-Web-Services (AWS) nunmehr neue, aktualisierte datenschutzrechtliche Rechtstexte bereit, um schnell und unkompliziert mit Amazon alle datenschutzrechtlichen Formalia zu erledigen.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Schritte Amazon unternommen hat.

Bildquelle: fiber optics peter macs - fotolia.com

Internationale MarkenausdehnungDURY hat im Hinblick auf die Anmeldestrategie und internationale Ausdehung des umfangreichen Markenportfolios eines großen spezialisierten Distributionsunternehmens und Spezialgroßhändlers mit mehreren hundert Mitarbeitern beraten.

Das Budget für weltweite Ausdehnung der Marken beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag.

DURY berät regelmäßig bei der Enwicklung von Anmeldestrategien und der internationalen Ausdehung von Marken. Aktuell laufen bei DURY mehrere große Ausdehnungen von Bekleidungsmarken und Pharmamarken u.a. nach Ostasien und Nordamerika.

Das DURY-Marken-Team umfasst Wirtschaftsjuristin Mükrie Özgün LL.M., Wirtschaftsjuristin Ramona Becker LL.M. und Rechtsanwalt Marcus Dury LL.M. und kann zusammen auf Erfahrung bei mehreren hundert Markenanmeldungen zurückblicken.

In den Jahren 2014, 2015 und 2016 belegte DURY - gemessen anhand der Anmeldezahlen beim Deutschen Patent- und Markenamt - den ersten Rang der Kanzleien für Markenrecht in der Region Rheinland-Pfalz / Saarland.

Weitergehende Informationen über die Leistungen von DURY im Markenrecht finden Sie hier.

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DSGVO, BDSG, Neues BDSG verabschiedetDer Deutsche Bundestag hat am 27. April 2017 ein neues Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verabschiedet, das das bisherige BDSG vollständig ersetzt.

Das neue BDSG dient der Anpassung des Datenschutzrechts an die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO - Verordnung (EU) 2016/679) und zur Umsetzung der EU-Datenschutzrichtlinie (EU) 2016/680 ("Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU – DSAnpUG-EU"). Grundlage des Bundestagsbeschlusses war die Beschlussempfehlung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages. Das neue BDSG bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates, der sich voraussichtlich am 12. Mai 2017 damit befassen wird.

Lesen Sie nachfolgend, welche Neuerungen das neue BDSG mit sich bringen wird:

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Streaming Urteil 2017 EuGHDer Europäische Gerichtshof in Luxemburg (EuGH), das höchste Europäische Gericht, hat am 26.04.2017 entschieden, dass der Verkauf von sogenannten Medienabspielern zum kostenlosen Betrachten von rechtswidrig ins Internet gestellten Filmen auf einem Fernsehgerät gegen das Urheberrecht verstößt (EuGH-Urteil vom 26.04.2017, AZ: C 527/15)

Bisher lag das Anschauen von illegal hochgeladenen Filmen im Internet - genannt Streaming - in einer rechtlichen Grauzone. Nur eine einzige Streaming-Abmahnwelle der zwischenzeitlich abgewickelten Rechtsanwaltskanzlei U+C Rechtsanwälte schwappte im Jahr 2014 durch das Netz. In diesem Zusammenhang hatten wir seinerzeit auch kostenfreie Mustertexte zur Reaktion auf Streaming Abmahnungen auf unserer Website ins Netz gestellt. Ein Interview zu den damaligen Streaming Abmahnungen finden Sie hier.

Viele Nutzer fühlten sich seit dieser Abmahnwelle sicher. Doch das kann sich nun durch ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs ändern.

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*Wichtiger Hinweis:

Alle Leistungen, außer der Bearbeitung von Filesharing-Fällen für Verbraucher i.S.d. § 13 BGB, richten sich ausschließlich an Unternehmer i.S.d. § 14 BGB, nicht an Verbraucher i.S.d. § 13 BGB! Alle Preisangaben außerhalb des Bereichs der Abwehr von urheberrechtlichen Abmahnung wegen Filesharings erfolgen daher als Netto-Preise.

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